[Gfgi] call for particpation: Fachtagung "Web 2.0 und Social Media in Katastrophenschutz und Hochwassermanagement"

Alexander Zipf zipf at uni-heidelberg.de
Mo Sep 23 16:11:42 CEST 2013


/Sehr geehrte Damen und Herren//,/

hiermit darf ich Sie herzlich zur
*Einladung zur**Fachtagung "Web 2.0 und Social Media in 
Katastrophenschutz und Hochwassermanagement" *
einladen.

Sie findet  am *17.10.2013 *
in *Heidelberg (Studio Villa Bosch) *statt.


*Wissenschaft und Praxis im Dialog*
Nicht nur vor dem Hintergrund des diesjährigen "Jahrhunderthochwassers" 
befasst sich die Fachtagung mit der Frage wie Freiwillige und 
Nicht-Fachkräfte mittels sozialer Medien und moderner Web-basierter 
Methoden bei der Erfassung und Kommunikation aktueller 
Vor-Ort-Informationen die Koordination und das Management von 
Hochwasser- und anderen Katastrophenfällen unterstützen können. Dabei 
sind insbesondere Geodaten und weitere aktuelle Kontextinformationen für 
die Planung und Durchführung der Schutz- und Hilfsmaßnahmen relevant, 
wie sie auch bei internationalen Katastrophen in jüngerer Vergangenheit 
verstärkt über "Crisis Mapping" Aktivitäten erfasst werden. Hierzu 
werden mit Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis der heutige Sachstand, 
der Bedarf und das Potenzial mit folgenden Schwerpunktthemen beleuchtet:

*Informationsbeschaffung und --analyse im Web 2.0: "Disaster-Mapping": 
Crowd-basierte Informations-sammlung für den Krisenfall*
Wie lassen sich nutzergenerierte Geodaten (auch als "Volunteered 
Geographic Information", VGI bezeichnet) wie z.B. das Open 
Streetmap-Projekt (OSM) oder soziale Medien wie Facebook und Twitter 
effizient für das Krisenmanagement nutzen? Wie können mit 
Crowdsouring-Ansätzen benötigte Informationen aus Schadensgebieten 
erhoben werden? Wie lassen sich diese "Crowd- Informationen" 
zielgerichtet extrahieren, aggregieren und deren anwendungsbezogene 
Qualität sichern?

*Informationsweitergabe und Koordination im Web 2.0: Lagedarstellung, 
Stabsarbeit und die Koordination freiwilliger Helfer.*
Wie lassen sich Web-Anwendung zur Erstellung und Verbreitung von 
Lagebildern (Web-GIS) für Krisenstäbe und zur Information der 
Bevölkerung sinnvoll nutzen? Welche Vorteile und Konflikte ergeben sich 
aus einer web-basierten Stabsarbeit? Wie können freiwillige Helfer und 
private Hilfsgesuche im Web durch Web 2.0 Methoden besser koordiniert 
werden? Wie kann die Selbstorganisation der Bürger unterstützt werden 
hin zur gezielten Einbindung freiwilliger Helfer bei der Einsatzplanung?

Weitere *Informationen* mit *Programm*, *Anmeldeformular* etc. finden 
Sie unter
http://www.geog.uni-heidelberg.de/gis/veranstaltungen/web_und_social_media.html

*Veranstalter*:
- Abteilung Geoinformatik des Geographischen Instituts der Universität 
Heidelberg
- Leiner & Wolff GmbH Heidelberg

*Kooperationspartner* und Förderer:
- Hochwasser Kompetenz Centrum Köln e.V.
- Klaus-Tschira Stiftung gGmbH Heidelberg
- Netzwerk Geoinformation der Metropolregion Rhein-Neckar

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