[Gfgi] CfP Deutscher Kongress für Geographie (DKG) 2015 in Berlin - Räumliche Analyse und Modellierung in geographischer Forschung (ausgerichtet von GfGI und AK TQMG)
Bernhard Hoefle
bernhard.hoefle at geog.uni-heidelberg.de
Do Nov 20 14:46:54 CET 2014
Liebe Kolleginnen und Kollegen der GfGI,
wir möchten Sie herzlich zu unserer Fachsitzung “Räumliche Analyse und
Modellierung in geographischer Forschung
<http://dkg2015.hu-berlin.de/index.php?article_id=30#session_120>” im
Rahmen des Deutschen Kongress für Geographie einladen, der von 1. bis 6.
Oktober 2015 in Berlin stattfinden wird.
Beiträge zu unserer Sitzung können bis *11. Januar 2015 *online hier
eingereicht werden:
https://www.congressa.de/dkg-2015/CallForAbstracts/?session_id=120
*Sitzungsleiter_innen:* Alexander Brenning
<http://www.geoinf.uni-jena.de/7782.0.html?&L=2>, Bernhard Höfle
<http://www.geog.uni-heidelberg.de/personen/gis_hoefle_en.html>
*Inhalt der Fachsitzung (ER-FS-21)*
Quantitative Methoden und GIS als Werkzeuge für die räumliche Analyse
von Geodaten werden beleuchtet hinsichtlich neuer Methodenentwicklungen
und ihrer physio- und anthropogeographischen Anwendungen sowie ihres
Praxisnutzens.
Mit der stets wachsenden Flut von Geoinformationen haben sich
quantitative Methoden, computergestützte räumliche Modelle und
Geographische Informationssysteme (GIS) als Werkzeuge etabliert, die aus
vielen Bereichen der geographischen Wissenschaft und Praxis nicht mehr
wegzudenken sind. Beispiele reichen von der Erkennung raumzeitlicher
Klima- und Vegetationstrends über die Suche nach „Hot Spots“ der
Kriminalität bis hin zur Analyse von Volunteered Geographic Information
(VGI). Die dabei eingesetzten Werkzeuge, etwa räumliche
Regressionsmodelle, Clustererkennungsalgorithmen und agentenbasierte
Modelle sind dabei in den letzten Jahren zunehmend um Techniken des Data
Mining bereichert worden und an die Besonderheiten großer räumlicher
Datenmengen („Big GeoData“) angepasst worden. Insbesondere auch die
Entwicklung neuer Methoden zur Kombination und Fusion heterogener
Geodaten aus mehreren Datenquellen (z.B. Fernerkundung, GeoWeb) für die
geographisch-räumlichen Analysen stellt hierbei ein Forschungs- und
Anwendungsfeld dar, das in den letzten Jahren rasch an Bedeutung
gewonnen hat. Diese Vielfalt neuerer und auch bereits etablierter
Methoden der räumlichen Analyse und Modellierung steht im Zentrum dieser
Fachsitzung, die gemeinsam durch den Arbeitskreis Theorie und
Quantitative Methoden in der Geographie (AK TQMG) und die Gesellschaft
für Geoinformatik (GfGI) ausgerichtet wird. Vorgestellt und diskutiert
werden Modellierungsansätze mir ihren Vor- und Nachteilen, wie auch
Beispiele ihrer Anwendung in verschiedenen Teilbereichen der Geographie
und ihrer praktischen Anwendung in Privatwirtschaft und Verwaltung. Ziel
ist es dabei, die methodische Diskussionen und den Methodentransfer über
die einzelnen Teilgebiete der Geographie hinweg zu stimulieren, und
Anwender/-innen dieser Methoden mit Methodenspezialisten/-innen ins
Gespräch zu bringen.
Die Sitzung wird als klassische Vortragssitzung durchgeführt und besteht
aus vier Fachvorträgen (ca. 20 Minuten) mit jeweils anschließender
Diskussion (5-10 Minuten).
Wir würden Sie bitten, diesen Aufruf an interessierte Kolleginnen und
Kollegen an Ihrem Institut weiterzuleiten, die nicht im GfGI Verteiler
sind. Wir freuen uns schon auf Ihre Teilnahme.
Viele Grüße
Bernhard Höfle (Uni Heidelberg) und Alexander Brenning (Uni Jena)
--
LATEST PUBLICATIONS:
- Methods to measure potential spatial access to delivery care in low- and middle-income countries: a case study in rural Ghana. http://dx.doi.org/10.1186/1476-072X-13-25
- Comparison of Kinect and Terrestrial LiDAR Capturing Natural Karst Cave 3D Objects. http://dx.doi.org/10.1109/LGRS.2014.2313599
Jun.-Prof. Dr. Bernhard Höfle
GIScience, Institute of Geography
+ Interdisciplinary Center for Scientific Computing (IWR)
+ Heidelberg Center for the Environment (HCE)
Heidelberg University
Guest Professor at University of Vienna, Department of Geography and Regional Research
hoefle at uni-heidelberg.de
http://giscience.uni-hd.de
http://www.laserdata.info
Berliner Straße 48, D-69120 Heidelberg, Germany
fon: +49(0)6221 / 54 5594 // fax: +49(0)6221 / 54 4529
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